Stellen Sie sich diese Frage auch? Dann empfehle ich Ihnen, diesen Artikel zu lesen. Ich erkläre Ihnen, warum Sie lieber Blogartikel schreiben sollten, anstatt Ihre Inhalte in den sozialen Medien zu kommunizieren. Außerdem verrate ich Ihnen, wie Sie es schaffen, Ideen und Themen für Ihren Blog zu finden. So wird Ihr Blog zu einem erfolgreichen Marketinginstrument.

Blogartikel sticht Social Media

Der Grund ist denkbar einfach: Ein Blog ist nachhaltig! Er ist Teil Ihrer Webseite. Er gehört Ihnen und nur Sie haben Einfluss darauf. Sie werden aufgrund des Inhalts von Suchmaschinen gefunden oder lenken Ihre Kunden gezielt auf Ihre Seite. Warum das ein Vorteil ist? Weil Ihre Webseite nicht von Trends und äußeren Faktoren abhängig ist!

Ihre Reichweite in den sozialen Medien generieren Sie über Freunde bzw. Follower und Interaktion. Wenn nun plötzlich eine neue Plattform das Licht der Welt erblickt und die Nutzer abwandern, ist Ihre bisherige Arbeit wertlos. Sie müssen mit dem neuen Medium wieder von vorne beginnen. Deshalb sollten Sie die Inhalte auf Ihrer Seite veröffentlichen und sich die sozialen Medien zusätzlich als Verbreitungsinstrument zu Nutze machen. Teilen Sie dort die Inhalte, die sich auf Ihrer Webseite befinden!

Nun geht es ans Eingemachte – den Inhalt

Nachdem Sie nun wissen, warum Sie Ihre Inhalte in Form von Blogartikeln veröffentlichen sollen, stellt sich noch die Frage, worüber Sie regelmäßig schreiben sollen. Denn eines ist klar: Ein verwaister Blog nützt Ihnen gar nichts! Nur durch Regelmäßigkeit, und jetzt kommen Sie mir nicht damit, dass ein Mal jährlich auch regelmäßig ist, ziehen Sie Kunden an.

Häufig höre ich von meinen Kunden:

„Bei uns gibt es nichts, worüber man regelmäßig schreiben kann.“
„… in unserer Branche funktioniert das nicht.“
„Jede Woche etwas Neues überlegen? Dafür habe ich keine Zeit.“

Das sind die Ausreden, die dazu führen, dass letztendlich nichts gemacht wird. Lassen Sie die Ausreden sein und fangen Sie an!
Die Themen liegen direkt vor Ihnen, Sie müssen sie nur erkennen. Doch ganz egal wie die inhaltliche Ausrichtung Ihres Blogs ist, denken Sie immer an diese goldene Regel:

„Damit ein Blog zum Magneten wird, brauchen Sie Content – werbefreien, hilfreichen, einzigartigen Content.“ Daniela Rorig

Folgende Anregungen helfen Ihnen dabei Ideen für guten Content zu finden:

In welchem Kontext bewegt sich Ihr Unternehmen?

Sie sollten sich für ein Hauptthema entscheiden, über das Sie schreiben wollen. Nur durch Homogenität binden Sie Ihre Leser an sich. Es gibt keinen Blog, der jeden interessiert. Genau wie in Ihrem Business sollten Sie auch Ihren Blog für eine Zielgruppe schreiben. Dabei müssen Sie sich nicht ausschließlich auf Ihr Kernthema konzentrieren, sondern dürfen ruhig ein wenig rechts und links schauen. Eine Yogaschule kann zum Beispiel ebenfalls das Thema Ernährung einbeziehen. Eine Anleitung zum Thema Holzbearbeitung wäre hier fehl am Platz. Das Thema muss in den Gesamtkontext passen.

Welche Fragen stellen Ihre Kunden oder Leser?

Diese Frage sollte über allem stehen. Wenn Sie nur durch Ihre Experten-Brille schauen, sehen Sie die Themen nicht, die Ihre Zielgruppe interessieren. Sie müssen deshalb einen Schritt zurücktreten und die Perspektive ändern. Möchte Ihre Zielgruppe wirklich lesen, dass Ihr Unternehmen die besten Produkte und Dienstleistungen anbietet? Oder möchte Sie zum Beispiel auf der Internetseite eines Malers Tipps zu verschiedenen Möglichkeiten der Wandgestaltung erhalten und über aktuelle Farbtrends lesen?

Lösen Sie Probleme möglichst umfassend

Das ist doch eigentlich das, was Sie in Ihrem Unternehmen ohnehin tun, oder? Ihre Kunden haben ein Problem und Sie liefern die Lösung. Genauso sollten Sie auch an die Themen Ihrer Blogartikel herangehen. Informieren Sie fachlich, geben Sie How-to-Anleitungen oder geben Sie in Statement ab. Aus umfangreichen Themen lässt sich wunderbar eine Artikelserie machen. Auf diese Weise können Sie viele detaillierte Informationen liefern, die Ihren Lesern einen wirklichen Mehrwert bieten. Ein netter Nebeneffekt ist die Vielzahl von Beitragsthemen. Lesen Sie dazu auch meinen Artikel zum holistischen Content.

Lassen Sie sich von anderen Blogs inspirieren

Nicht jeder muss das Rad neu erfinden. Schauen Sie sich um, worüber andere Unternehmen Ihrer Branche schreiben. Es ist durchaus legitim sich darüber zu informieren. Dabei geht es nur darum, auf die Themen aufmerksam zu werden und nicht darum Inhalte zu kopieren. Das betone ich hiermit ausdrücklich!

Wenn Sie auf ein Thema aufmerksam werden, das Ihre Zielgruppe interessieren könnte, fangen Sie an zu recherchieren, und bereiten den Inhalt individuell auf. Bringen Sie Ihre besondere Sichtweise und Ihre individuelle Sprache hinein. So überzeugen Sie Ihre Kunden.

Fazit

Ein Blog kann Ihr Unternehmen nachhaltig voranbringen. Sie können dadurch Ihre Kunden von sich begeistern, den Traffic Ihrer Website eindrucksvoll steigern und sich als Experte positionieren. Mit ein wenig Planung und Strategie ist es möglich, regelmäßig informativen Content zu erstellen. Dies trifft auf nahezu alle Branchen zu, wenn Sie mit offenen Augen durch die Welt gehen und sich inspirieren lassen. Durch regelmäßige Content-Updates begeistern Sie Ihre Kunden zusätzlich.
Wenden Sie meine Tipps an und lassen sich von dem Ergebnis überraschen. Ich freue mich auf Ihre Erfahrungen und Kommentare!