In meinem Artikel: Gute Reise kleines Manuskript – ein Erfahrungsbericht habe ich Ihnen von meiner ersten Kurzgeschichten-Sammlung berichtet. Darüber, wie sie entstand und wie ich das Manuskript auf seine spannende Reise zu einem Verlag geschickt habe. Nun habe ich eine Rückmeldung erhalten, die ich selbstverständlich auch mit Ihnen teilen möchte. Es gibt gute Neuigkeiten: Es wird zurückkehren – als Adventslektüre im net-Verlag.

Von Freude und Selbstzweifeln

Als ich die positive Nachricht vom Verlag in den Händen hielt, konnte ich zuerst mein Glück kaum fassen. Ich war völlig aus dem Häuschen darüber, dass mein Traum vom eigenen Buch nun Wirklichkeit wird. Ich kenne die Verlegerin bereits durch meine Veröffentlichungen in zwei ihrer Anthologien und weiß, dass die Zusammenarbeit gut werden wird. Doch plötzlich kamen die Zweifel.

Ich habe das natürlich schon von vielen Autoren gehört, war aber dennoch überrascht davon, dass es mich genauso erwischt. Ich bin eigentlich eher der Typ: „Na das hat sie ja wohl vorher gewusst.“ Wahrscheinlich lag es daran, weil ich es nicht für möglich gehalten habe, dass wirklich ein Buch mit meinem Namen drauf erscheinen wird.

Plötzlich stellte ich mir die Frage, ob ich das wirklich veröffentlichen will? Ist der Inhalt gut genug, um ihn der Öffentlichkeit präsentieren zu können? Wen soll das eigentlich interessieren, was ich geschrieben habe? Das Teufelchen auf meiner rechten Schulter leistete wirklich ganze Arbeit.

Natürlich möchte ich, dass es veröffentlicht wird

Zum Glück habe ich auf meiner anderen Schulter ein mutiges und ziemlich kluges Engelchen sitzen, das am Ende gewonnen hat. Denn es gibt nicht nur schwarz und weiß. Wahrscheinlich wird es nicht die ganze Welt interessieren, was ich mir da überlegt habe. Aber das ist ja auch nicht der Maßstab. Es interessiert mich und zumindest die Verlegerin – das ist doch schon mal was. Alles andere wird sich zeigen.

Die spannende Zeit geht weiter

Nachdem ziemlich zügig der Titel gefunden war, ist jetzt gerade das Cover im Entwurf. Da kann ich mich zurücklehnen, denn dafür sind andere Fachleute zuständig :-). Danach kommt das Lektorat – mal sehen, was von meinen ursprünglichen Geschichten übrig bleibt ;-). Und dann wird es irgendwann soweit sein: Ich werde ein Buch in den Händen halten, das ausschließlich meine Geschichten enthält. Ich freue mich darauf und werden Sie natürlich weiter auf dem Laufenden halten. Vielleicht hat ja der eine oder andere Lust es zu lesen? Ich bin auf jeden Fall gespannt.