Für sehr viele Unternehmen, auch gerade für kleine und mittelständische Betriebe, ist es selbstverständlich, eine eigene Website zu haben. Das ist grundsätzlich auch gut so, denn die Website bietet enorme Potentiale für das Wachstum und den Erfolg eines Unternehmens. Es gibt kaum eine Branche, die nicht von der Internetnutzung profitiert.

Der Drang, Informationen im Internet zu sammeln, zu vergleichen und dadurch die vermeintlich bestmögliche Lösung zu finden, ist bei Kunden und Konsumenten enorm. Google ist der häufigste Ratgeber bei Fragen in allen Lebenslagen.

Doch leider endet die Aufmerksamkeit vieler Unternehmer für ihre Website häufig genau in dem Moment direkt nach dem Livegang. Die Seite ist online und damit erfüllt sie ihren Zweck. Doch der Schein trügt.

Ohne weitere Aktivitäten findet Google sie nicht bzw. zeigt sie auf Seite 10 oder schlimmer an. Ihre potentiellen Kunden werden sie so definitiv nicht finden oder haben Sie persönlich schon mal über Seite 3 hinaus nach erfolgreichen Treffern gesucht?

Also seien wir doch mal ehrlich: Um als digitale Visitenkarte im Netz herumzudümpeln war die Website doch wirklich etwas zu teuer!

Warum ist es so wichtig, eine Website regelmäßig zu pflegen?

Es gibt zu diesem Thema unzählige Blogs und Artikel im Internet. Es werden die 5, 7, 9 oder 12 wichtigsten Gründe aufgezählt, die auf jeden Fall berücksichtigt werden sollten. Wahrscheinlich wird man bei genauerer Recherche, also über Seite 3 der Trefferliste hinaus, auch noch über wesentlich mehr Gründe stolpern.

Inhaltlich betrachtet, haben die Autoren durchaus recht. Sie schaffen es allerdings nicht, ihre Leser*innen nachhaltig zu überzeugen. Sonst würde die Website ja nicht so häufig in Vergessenheit geraten. Und es bräuchte nicht so viele Artikel zu diesem Thema, oder?

Aus meiner Sicht haben alle diese Artikel ein großes Manko: Sie sind zu abstrakt. Natürlich versteht jeder, was gemeint ist, wenn von regelmäßigem content, Kundenbindung, Neukundenakquise oder Hervorhebung von Alleinstellungsmerkmalen gesprochen wird. Doch das sind Argumente des Marketings, die die meisten Menschen nicht emotional berühren und die daher nicht langfristig das Handeln beeinflussen. Themen und Ereignisse mit emotionaler Relevanz prägen sich nämlich besser in das Gedächtnis ein (vgl. Erinnern mit Gefühl).

Die emotionale Komponente fehlt

Aus diesem Grund möchte ich einen neuen Blickwinkel für Sie eröffnen. Ich wage folgenden Vergleich: Ihre Website ist wie ein Haustier.

Ein Haustier möchte nicht vernachlässigt werden. Wenn das doch passiert, reagiert es mit Protest. Es muss also regelmäßig mit hochwertigem Futter versorgt werden und Aufmerksamkeit bekommen. Sie müssen seine Bedürfnisse kennen. Ein Haustier bereichert das Leben und ist Auslöser für viele schöne und emotionale Momente. Einige Menschen betrachten ihr Haustier als ihren beste Freund. Sie gehen gemeinsam durch dick und dünn.

Wenn Sie also Ihre Website wie Ihr Haustier behandeln, wird es ihr gut gehen und sie wird zum Erfolg Ihres Unternehmens beitragen. Sie benötigt nur regelmäßig hochwertige Texte und eine Aktualisierung, wenn sich in Ihrem Unternehmen etwas verändert. Das Lob brauchen sie nicht einmal selber aussprechen, das übernehmen Ihre zufriedenen Kunden in Form einer Bewertung.

Fazit

Sie entscheiden selbst, welches Tier Sie in Ihrer Website sehen. Hund, Katze, Maus, Wellensittich oder Schildkröte, das bleibt vollkommen Ihnen überlassen. Es sollte aber ein Tier sein, das sie mögen und um das Sie sich kümmern wollen. Sie werden spüren, wie sich der Fokus verändert und Ihre Website nicht mehr in Vergessenheit gerät. Ihre Wettbewerber werden Sie um diesen treuen Freund beneiden.

Probieren Sie es aus! Schreiben Sie mir gerne, für welches Tier Sie sich entschieden haben :-).